Tübinger Menschenrechtswoche startet

Mit der Eröffnungsfeier im Großen Senat in der Neuen Aula Tübingen startet heute Abend um 19 Uhr die 4. Menschenrechtswoche Tübingen. In 19 Veranstaltungen widmet sich die Aktionswoche in diesem Jahr dem Thema „70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte – Alles Geschichte?“. Darin enthalten ist die Frage, ob die Menschenrechte auch heute noch aktuell sind oder ob die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung am 10. Dezember 1948 nur ein historisches Datum ist. Um das zu klären haben die insgesamt 20 Initiativen ein umfangreiches und vielseitiges Programm aufgestellt.

„Mein Highlight wird das Fest der Menschenrechte am Samstag werden“, sagt Kristin Diederich aus dem Vorstand der Menschenrechtswoche. Es sei aber mit einem Poetry Slam, Pub Quiz oder Silent Disco zum Einen oder Vorträgen zu den Menschenrechten in China, Ungarn oder den USA zum Anderen für viele verschiedene Zielgruppen etwas dabei. „Wir sind sehr stolz auf unser diesjähriges Programm. So groß war die Menschenrechtswoche noch nie“, freut sich Diederich.

Das Ziel der Menschenrechtswoche ist für die Organisatoren die Bedeutung der Menschenrechte weiter im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern. „Mir persönlich ist es wichtig, dass über Menschenrechte gesprochen wird, damit Menschen informiert sind und Menschenrechtsverletzungen und Missachtungen in Zukunft reduziert oder ganz vermieden werden können,“ sagt Diederich. „Nur wenn die Menschen darüber ins Gespräch kommen, können solche Themen das Herz der Menschen erreichen.“

Zum Abschluss der Woche planen die Organisatoren am Samstag ab 14 Uhr auf dem Haagtorplatz mit dem Fest der Menschenrechte ein Straßenfest mit viel Musik, Kinderprogramm, Essen und Trinken.

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